4.2 Unterwegs mit dem ORF

michi-160x1471Bericht von Michi

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Unterwegs mit dem

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Interviewer: Laura, Dani, Michi, Werner

Fotografen: Johannes, Andi

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In den vergangenen Wochen haben wir viel Energie und Zeit dafür aufgewendet, verschiedenste Kontakte mit anderen Vereinen, NGOs und diversen Medien zu knüpfen. Auf diese Weise wurde  Mehmet Akbal, Redakteur des ORF Fernsehmagazins „Heimat Fremde Heimat“, auf uns aufmerksam. Diese Sendung wird jeden Sonntag um 13.30 in ORF 2 ausgestrahlt und hat zum Ziel, das Miteinander, die kulturelle Vielfalt und die Integration in Österreich zu fördern.

Überraschend erfuhren wir beim letzten Vereinstreffen vom Interesse des ORFs an unserem Projekt. Schnell waren wir am folgenden Tag mit Mehmet im Café Ritter verabredet. Nach Begrüßung und der Vorstellung der eigenen Themen, Tätigkeiten und Interessen entstand ein sympathisches Gespräch von unseren fünf Vertretern Dani, Laura, Andi, Michi und Werner mit dem ORF-Redakteur. Die zentrale Frage des Beitrags von „Heimat Fremde Heimat“ sollte also lauten, wie offen die Österreicher gegenüber fremden Kulturen sind. Um dieser Frage nachzugehen, sollten wir Interviews mit verschiedenen Wiener Bürgern führen.

Nun waren wir sehr gespannt und neugierig auf diese Aufgabe. Schon am nächsten Tag, dem elften Februar, wurde der Drehtag angesetzt.
Als Interviewführende waren dann für „Talent: Mensch sein“ Werner, Laura, Dani und Michi unterwegs. Tatkräftig unterstützt wurden wir dabei durch unsere Fotographen Andi und Johannes.
Am Fuße des Hannovermarkt im 20. Wiener Gemeindebezirk trafen wir gegen Mittag wieder auf Mehmet, unterstützt von Kameramann und Tontechniker.
Nach einer kurzen Einführung und Besprechung nahmen wir auch gleich unsere Tätigkeit auf und teilten uns zunächst in zwei verschiedene Interviewteams.
Wir führten Gespräche mit Trafik-, Würstelstand- und Beislbesitzern sowie mit deren Gästen. Es bot sich ein buntes Angebot an Haltungen und Meinungen, die auch oft Anlass zu längeren Diskussionen und somit auch zu viel Filmmaterial boten. Darüber hinaus durften wir unsere ersten Eindrücke sammeln, wie mit bewegten Bildern im Rahmen einer Fernsehsendung gearbeitet wird und solch eine Sendung schlussendlich zu Stande kommt.
Nach einiger Zeit in dieser Umgebung von Kälte und Wind am Markt, führte uns unser Weg nach einer kleinen Kaffeepause in das Café Canetti am Urban Loritz-Platz, wo wir SchülerInnen und StudentInnen zum Interview gewinnen konnten.
Der Abschluss des sechsstündigen Drehtages fand im Wiener Pensionistenhaus Schottenfeldgasse statt, in dem wir mit vier PesionistInnen bei Kaffee und Kuchen zusammentrafen. Besonders hier ergaben sich sehr interessante Gespräche, aus denen sich lebhafte Diskussionen entwickelten.
So trugen wir insgesamt zweieinhalb Stunden Videomaterial zusammen und trafen auf Menschen verschiedenen Alters, Berufen, Meinungen und Herkunft. Müde, aber glücklich mit unseren neu gesammelten Erfahrungen und der guten Stimmung am Set, waren wir  sehr gespannt, wie dies alles Hinter den Kulissen aufgearbeitet werden würde. Zu unserer Freude lud uns Mehmet schließlich herzlich für den nächsten Tag zum Schnitttermin in das ORF-Zentrum am Küniglberg ein.

Nun einige Fotos. Anschließend noch der Bericht vom Schneideraum!

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Fotoimpressionen von Andrea:

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Kameramann …

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„Tonträger“ …

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Dem Interview entgegenfiebernd …

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Interview eines Waldviertler Künstlers …

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Ein Stammgast beim Würstelstand mit Laura und Werner …

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Weitere Impressionen …

Im Pensionistenhaus Schottenfeldgasse
Michi, Dani und Laura im Gespräch …

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Nachdenkliche Zuhörer …

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bild-61Fotos von Johannes:

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Pensionisten im Pensionistenhaus Schottenfeldgasse.

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Talent: Mensch sein unterwegs … zu weiteren Interviews

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Dani, Michi und Laura im Gespräch …

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InterviewpartnerInnenorf-interview-danimichi

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Im Schneideraum:
Unterwegs: Michi

Am Empfang des ORF Gebäudekomplexes wurde ich von Mehmet begrüßt und in den Schneideraum 6 des Fernsehsenders gebracht. Dort angekommen, trafen wir auf Milena, die für den Schnitt dieser Sendung zuständig war.
Unser Beitrag in dem Magazin Heimat Fremde Heimat sollte eine Länge von acht Minuten und 30 Sekunden haben. Bei über zwei Stunden Filmmaterial war das Stichwort also zunächst einmal mit Hilfe von Computer und Schneideprogramm: Aussortieren! Nach langer Selektionsarbeit hatten wir einige gute Szenen des letzten Tages herausgefiltert, von denen nun die besten in einen Zusammenhang gesetzt und hier und da bezüglich Ton nachbearbeitet werden mussten. Während Milena dabei beste Arbeit leistete, erstellte Mehmet parallel den Text, welcher bei der fertigen Sendung vom Sprecher im Hintergrund des Beitrags aufgesagt werden sollte.
Bei meiner Ankunft war es bereits gegen 22 Uhr und so wurde die Arbeit immer wieder durch kleinere Kaffeepausen auf dem Gang unterbrochen. Allerdings zeichnete sich mehr und mehr  der finale Verlauf der Sendung ab und es war sehr spannend zu erleben, wie dieser Sendung ein Kapitel ums andere hinzugefügt wurde.
Als schließlich der Beitrag auf Videokassette und Sicherheitskopie überspielt wurde, war der Zeiger der Uhr bereits auf vier Uhr morgens fortgeschritten. Vom Dreh am Set bis zur Fertigstellung vergingen also zwei arbeitsreiche Tage. Dabei sind wir uns einig, die besten Szenen aus dem vielen Videomaterial herausgefiltert und einen guten Beitrag erstellt zu haben, in dem die Kernaussagen der interviewten Wiener Bürger zum Ausdruck gebracht werden.
Auch an dieser Stelle sei noch einmal angemerkt, dass es eine sehr interessante Erfahrung war und wir uns für die Einladungen ganz herzlich beim ORF, speziell bei Redakteur Mehmet Akbal, bedanken! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, an der Fernsehsendung Heimat Fremde Heimat mitwirken zu dürfen und wir würden uns freuen, wenn uns Kontakt und reger Austausch weiterhin erhalten bleiben!

3 Antworten to “4.2 Unterwegs mit dem ORF”

  1. Ich bin beeindruckt!!! das muss echt interessant gewesen sein mit dem ORF zu arbeiten!!!
    🙂

  2. Fan von Laura Says:

    Erfreut die Dame(n) ihren ‚Zielen‘ näherkommen zu sehn…

    weiter so! Dokumentation auf den Seiten hier erscheint auch sehr sinnvoll…

    bless an greetz

  3. You’ve very good stuff in this case

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