3.5 Mila und Johannes

Talent: Mensch sein im neuen Licht
– dazu Improvisation und viel Fußball

Mila und Johannes als Models

Michi als Johannes´ Fotograf-Azubi und Interviewer

Bericht von Michi
Donnerstag, 19.03.09
Ort: In Wien am Urban-Loritz Platz

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Talent: Mensch sein wieder an einem bekannten Ort: dem Urban Loritz-Platz – allerdings zu anderer Tageszeit. Die Idee für ein Shooting bei Nacht an dieser Stelle hatten Johannes und ich bei unserem gemeinsamen Ausflug mit dem ORF. Wir wollten die beeindruckende Kulisse nutzen, um fotografisch mit den verschiedenen Lichtern unserer Stadt Wien zu experimentieren.

tmsburg-5Eine Art Experiment wurde es dann ziemlich unerwartet auch in anderen Bereichen. Neben Mila aus Bulgarien waren wir eigentlich mit einem weiteren Fotomodel verabredet, das leider aus beruflichen Gründen kurzfristig absagen musste. Nach glückloser Suche nach einem anderen Fotopartner an der U-Bahn Station, ließen wir uns aber nicht entmutigen und entschlossen uns zur Improvisation. Johannes tauschte die Rolle des Fotografen und fand sich diesmal ungewohnt vor der Linse wieder. Ich hatte also die spannende Aufgabe die beiden gut in Szene zu setzen und war dabei stets bemüht mit Hilfe der Tips von Johannes gute Bilder zu machen.

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arsenal_fc2Das anschließende Gespräch fand unweit des Urban-Loritz Platz in einem Cafe statt. Mila, die seit sechs Monaten in Wien studiert, erzählte uns sehr viel über ihre große Leidenschaft, dem   FC Arsenal London, der sie nach und nach ganz Europa kennen lernen lässt.

Mit ihrer „zweiten Familie“, einem Fanklub aus Bulgarien, reist sie beispielsweise nach London oder Rom, um mit anderen Menschen die Leidenschaft Fußball zu teilen und trifft dabei auch immer wieder Vereine aus Serbien, Mazedonien oder Kroatien. Mit einem Arsenal-Fanklub aus Innsbruck hatte sie bereits auch schon Kontakt.

tmsburg-7„Ich mag Sprachen und ich liebe Deutsch“, erzählt Mila „und das war auch der Hauptgründe für mich nach Wien zu kommen. England hätte mich als Studienort auch gereizt, aber Englisch spricht man überall. Wäre ich also dort, hätte ich ja mein Deutsch verlernt.“. Sie vermisst ihre Freunde und Familie, ansonsten fühlt sie sich sehr wohl in Wien: „Ich denke es hängt neben den Menschen, die du triffst, auch von dir ab. Wenn du offen bist, dann kannst du überall Freunde haben.“.

Johannes, der neben dem Fotografieren Milas Interesse für Fußball und London teilt, ergänzt am Rande eines Gesprächs über den Ballsport: „Ob London, Wien oder Sofia – ich denke man kann es nicht am Ort an sich festmachen, wo man sich wohlfühlt.“.

Für uns alle war es ein sehr angenehmes Shooting mit guten persönlichen Gesprächen im Anschluss und vielen neuen Erfahrungen. Johannes lacht: „Für mich war es spannend auch einmal vor der Kamera zu stehen! Außerdem habe ich dabei auf Bulgarisch zählen gelernt!“.

Und noch einige Imressionen …

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