3.8 Philips Nwokocha und Werner

am 12.3.10 im Gasometer in Wien

unterwegs: Johannes und Angelika

Werner (aus Wien) und Philips Nwokocha (aus Nigeria)

Philips Nwokocha und Werner kennen sich auch schon lange. Werner war jahrelang Augustinkäufer bei Nwokocha. Die beiden verbindet eine Freundschaft und Vertrautheit, die beim Gespräch offenkundig wurde.

Mit Philips Nwokocha und Werner sprachen wir vor allem über Grenzen – räumliche, staatliche, aber auch persönliche Grenzen.

Werner: „Ich habe mir meinen eigenen Freiraum schaffen können und stoße selten an meine persönlichen Grenzen“

Philips Nwokocha: „Ich lebe ständig in Grenzen, seit ich in Österreich bin. Das hindert mich daran, weit zu sehen, zu planen und etwas zu erreichen“

Inwiefern diese Grenzen für jedeN EinzelneN zu verändern sind oder nicht, darüber unterhielten wir uns lange. Philips Nwokocha: „Solange ich den Aufenthaltstitel nicht habe, kann ich nur warten, da hilft nichts anderes“

Wir freuen uns über die schönen Fotos von Philips Nwokocha und Werner und können dazu nur sagen: wir setzen uns weiter dafür ein, dass sich die Situation von Menschen wie Nwokocha verbessert. Denn, wie Nwokocha meint: „Die Leute hassen uns nicht, die haben nur Angst“. Wir setzen uns ein dafür, dass sich das ändert.

Angelika Gänssle

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: